US Navy Patrouillenboot PbR Mk. II (Pibber)

Während des Vietnam-Konflikts suchte die US Navy nach geeigneten Booten zur Überwachung des Mekong-Deltas und der unzähligen kleinen Wasserstraßen. Auf einer Sportbootwerft in den USA entstanden dann diese kleinen, schnellen, schwer bewaffneten Einheiten, von den zwischen 1966 und 1968 über 200 Stück geliefert wurden. Zwei Detroit-Diesel-Motoren mit jeweils 220 PS, trieben zwei Jacuzi-Water-Jets an und beschleunigten die Boote auf bis zu 35 Knoten.

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Die Bewaffnung bestand aus einem im Bug beweglich eingebauten, schweren Zwillings-MG Typ Browning Kaliber .50 (12,7mm) HB-M2, einem M 60 Maschinengewehr auf Lafette, einem 40mm Granatwerfer sowie zwei M-16 Schnellfeuer-Gewehren. Außerdem waren meistens eine große Anzahl von Handgranaten an Bord. Die Besatzung bestand meist aus vier Mann.

Die kleinen Boote waren überaus erfolgreich und wurden gegen Anfang der siebziger Jahre an die südvietnamesischen Streitkräfte abgegeben. Berühmt wurden diese Boote durch den Film "Apocalypse Now" von Francis Ford Coppola.

 

Das ca. 22cm lange Modell, entstand aus einem 1:35 Plastik-Bausatz der Fa. Tamiya. Es wurde für den RC-Betrieb umgebaut. Als Antrieb sind zwei Mini-Z Tuning-Motoren der Fa. Kyosho eingebaut, die zwei 2mm Edelstahlwellen antreiben, welche mit 16,5mm Messinggusspropellern der Fa. Prop-Shop Ltd., ausgerüstet sind. Weiterhin befinden sich zwei Pico-2W Fahrtregler von Conrad, sowie ein ACT  Pico4 Miniempfänger im Boot. Die Energie liefert ein zwei-Zellen LiPo-Akku mit 7,4V- 800mAh. Es ist kein Ruderservo eingebaut. Gelenkt wird ausschließlich über die Drehzahlregelung der Propeller. Das kleine, leichte Boot erreicht mit den starken Motoren eine beachtliche Geschwindigkeit.